II. Das Hotel Continental

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Der Mentor
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II. Das Hotel Continental

Beitrag von Der Mentor »

Vor euch erstreckt sich ein piekfeines Foyer mit Marmorboden, pseudo-griechischen Säulen und Statuen, zahlreichen Zierpflanzen und einer einladenden roten Sitzecke zu eurer Rechten. Links führt ein breiter Korridor wenige Meter bis zu einer doppelflügeligen Glastür, hinter der aufgrund der spärlichen Beleuchtung kaum etwas auszumachen ist. Ein an der Wand des Korridors hängendes Schild mit der Aufschrift "Zum Restaurantbereich" (in Polnisch, Deutsch und Englisch) lässt jedoch auf die Funktion des dahinterliegenden Raumes schliessen.

Mehrere adrett gekleidete Herrschaften zwischen 20 und 60 sowie mehrere Angestellte halten sich im Foyer auf. Einige sitzen auf den roten Sofas herum, lesen, rauchen, reden oder trinken etwas, während andere gemessenen Schrittes das Hotel betreten oder verlassen. Die Angestellten schleppen Gepäck, schieben goldstängige Kofferwagen oder erledigen Botengänge.

Geradewegs gegenüber dem Eingang liegt eine große Theke aus dunklem Holz, die derart auf Hochglanz gebohnert wurde, dass man sich fast darin spiegeln kann. Dahinter sind zwei Angestellte in Gespräche mit Gästen verwickelt.
Zuletzt geändert von Der Mentor am Dienstag 16. Oktober 2007, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." - F. Nietzsche, Aph. 146
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Dr. Bernadette von Zobel
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Beitrag von Dr. Bernadette von Zobel »

Bernadette wendet sich ihren Begleitern zu und zeigt mit dem Kopf in Richtung der grossen Theke.

"Ich werde mich um drei gute, grosse Zimmer bemühen und die Personalienangelegenheiten klären. Ich werde alle Zimmer auf mich buchen, wir rechnen dann später ab, wenn es den Herren recht ist."


Sie sieht die beiden Herren fragend an und noch bevor sie eine Antwort bekommen hat, setzt Bernadette sich in Richtung der Theke in Bewegung.


"Ach!!! Ich wäre euch sehr zu Dank verpflichtet, wenn ihr euch schon mal mit der Essensangelegenheit befassen könntet."
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Gustaver von Feldess
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Beitrag von Gustaver von Feldess »

Ich wende mich Adrian zu und frage ihn: "Können wir uns im Restaurant niederlassen und uns etwas zu essen servieren lassen? Ist dies noch möglich? Könnten sie sich darum kümmern..oder werden wir noch Bedienstete antreffen um diese Uhrzeit?"
"Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, dass sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt."
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Der Mentor
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Beitrag von Der Mentor »

"Werter Herr, das Restaurant ist bereits geschlossen und das Personal hat Feierabend. Es gibt jedoch wie ich bereits angedeutet habe, einen Nachtdienst, der Ihnen etwas auf ihre Zimmer bringen kann. Wenn Sie allerdings etwas Warmes bevorzugen, könnte ich Ihnen vielleicht noch ein Restaurant in der Altstadt empfehlen? Mit einem Taxi wären sie innerhalb weniger Minuten dort."[/color]

"Mit ihren Gepäck können Sie übrigens hier herüber kommen" Adrian verstaut die Koffer auf einem Kofferwagen und wartet anschliessend darauf, dass Frau Dr. von der Rezeption zurückkehrt.

Zeitgleich erreicht Bernadette die Rezeption und es ist ihr ohne Umstände möglich, Zimmer zu 12 Gulden pro Nacht und Person anzumieten. Der Portier bittet sie desweiteren, ihren Reisepass als Pfand zu hinterlegen, auch damit die Herrschaften während ihres Aufenthalts im Hause anschreiben lassen können.


"Hat sich echt zu einem schönen Städtchen entwickelt, unser Danzig", meint Adrian in Bernadettes Abwesenheit beiläufig zu Gustaver und Piotr. "...und richtig was los in letzter Zeit."

Er schaut gelassen einer Dame hinterher, die das Foyer durchquert, bevor er fortfährt:

"...nein wirklich, fetzige Jazzbands in den Clubs, dazu zwei wirklich schöne Theater, in denen sie dieses ganze Zeug von Brecht spielen, ein neues Lichtspielhaus unten an der Mottlau zeigt die neusten Streifen aus Übersee und über die ganze Altstadt verteilt laden unzählige urige Kneipen zu einem Besuch ein."

"Also wenn sie mich fragen: wenn man auf ein lebendiges Nachtleben Wert legt, dann ist Danzig genau die richtige Adresse..." Er schaut euch einschätzend und fragend zugleich an, "...also ich sag's Ihnen, meine Herren, da ist für jeden was dabei...deshalb wenden Sie sich ruhig an mich, wenn sie Fragen haben sollten." Er beendet seinen Vortrag augenzwinkernd mit einem freundlichen Lächeln.

Nach wenigen Minuten kommt Bernadette mit drei Zimmerschlüsseln zurück und gemeinsam mit Adrian geht es zum Fahrstuhl und hinauf in den 6. Stock, wo euch der aufmerksame Angestellte eure Zimmer zeigt.

[Ihr könnt noch mit Adrian sprechen oder untereinander noch Vereinbarungen treffen, oder euch in euren Zimmern niederlassen...dazu besucht die drei entsprechenden Unterthreads]
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Dr. Bernadette von Zobel
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Beitrag von Dr. Bernadette von Zobel »

Bernadette wendet sich als sie oben vor ihren Zimmern stehen Piotr und Gustaver zu: "Worauf haben die Herren Lust? Cevapcici oder Pasta oder vielleicht etwas anderes?" Daraufhin wendet sie sich, mal wieder ohne eine Antwort abzuwarten, Adrian zu: "Adrian! Welche Restaurants hier in Danzig sind wirklich zu empfehlen?" Bernadette schaut nun fragend vom einen zum anderen.
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Piotr Cebulski
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Beitrag von Piotr Cebulski »

Mit leuchtenden Augen antwortet Piotr: "Also ein gut gebratenes Stück Fleisch oder ein leckerer Wurstsalat würden mich schon sehr - wie sagt man? - ach ja...in Verzückung versetzen!"

Jenseitig lächelt er in die Runde.
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Dr. Bernadette von Zobel
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Beitrag von Dr. Bernadette von Zobel »

Bernadette schaut nun nur noch Gustaver und Adrian fragend, fast schon bohrend an.
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Gustaver von Feldess
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Beitrag von Gustaver von Feldess »

Sichtlich ermüdet und von den Plagen des Tages und von der Zugfahrt gezeichnet schauen meine müden Augen zu Bernadette und Piotr :"Nun gut ,werte Bernadette, es wird bestimmt einiges geboten im Danziger Nachtleben, nur steckt mir die Zufahrt schwer in den Knochen und meine Beine sehnen sich nach einer Ruhepause von mehreren Stunden. Eure nicht?! Wir werden sicherlich noch Zeit finden uns im Danziger Nachtleben zu vergnügen und uns der Kultur zuwenden, nur bin ich im Augenblick einfach zu müde um mich zu vergnügen.
Ich würde vorschlagen, das man uns das Essen auf unsere Zimmer bringt und wir uns erst einmal in Ruhe ausschlafen bevor wir uns in Danzig umsehen.... Der morgige Tag wird auch ein langer werden und die Ereignisse von heute brauchen erst einmal Zeit, um sich zu setzten, um zu verarbeiten was alles geschehen ist. Wenn ihr euch noch in ein Lokal begeben wollt, stehe ich euch nicht im Wege aber für meine Person kann ich nur sagen, das für mich der Tag ein Ende finden wird in den nächsten Stunden.
Wir können uns auch zusammen setzen, nachdem wir gegessen haben, um uns über die Geschehnisse auszutauschen. Mir nur währe es sehr recht, wenn wir die schützenden Mauern des Continentals heute nicht mehr verlassen müssten.
Wie seht ihr das? Treffen in meinem Zimmer in ca. einer Stunde nach einem Bad und ein paar ruhigen Momenten für uns alleine? Wir werden nach dem Essen auch noch Gelegenheit finden uns in der Lobby des Hotels zu treffen um uns bei dem ein oder anderen Glas Sherry oder Wein zu unterhalten. Nach einem Bad wird es mir sichtlich besser gehen als im Moment....sehen wir uns in ca. einer Stunde bei mir im Zimmer?"
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Dr. Bernadette von Zobel
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Beitrag von Dr. Bernadette von Zobel »

"Nun gut", meint Bernadette. "Ich hätte zwar gerne etwas warmes in den Bauch bekommen, aber die Reise war wirklich sehr anstrengend und nervenaufreibend. Wir können ja morgen irgendwo gut Essen gehen. Ich werde mich dann in einer Stunde bei dir auf dem Zimmer einfinden Gustaver." Sie hält kurz inne und schieb dann nach: "Und geniesse dein Bad."
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Gustaver von Feldess
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Beitrag von Gustaver von Feldess »

"Danke Bernadette, ich werde es zu schätzen wissen! Adrian könnt ihr es veranlassen das uns etwas zu essen in unsere Zimmer gebracht wird? Mit vielem Dank im Voraus, meine Ansprüche sind nicht besonders gross heute Abend...ich will einfach nur was schmackhaftes zu essen bekommen." Mit diesen Worten folge ich meinen Koffern und dem anderen Gepäck in mein Zimmer.
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Piotr Cebulski
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Beitrag von Piotr Cebulski »

"Ich mich werde euren Vorstellungen anschliessen, auch wenn mich die gefüllten Lokale, die wir draussen gesehen haben, durchaus anziehen. Bernadette, würdest du bei mir klopfen, wenn du zu Gustaver gehst? Ich mich noch ein wenig hinlegen werde, während er sein Bad nimmt." Er schreitet in Richtung seines Zimmers den Flur hinab und ist fast schon dort angekommen, als er sich noch einmal umdreht und Adrian erneut auf Polnisch anspricht. Worum es geht, ist für euch nicht zu verstehen, aber der Page antwortet ebenfalls freundlich auf Polnisch und nickt Piotr abschliessend zu.
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Der Mentor
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Beitrag von Der Mentor »

Adrian liefert euch nach für nach nebst eurem Gepäck bei euren Zimmern ab. Eure Anfragen beantwortet er mit einem "Wie die Damen und Herren wünschen - ich werde sehen, was sich machen lässt." Nachdem er einige Augenblicke auf ein Trinkgeld gewartet hat, wünscht er noch einen angenehmen Aufenthalt und schiebt den Kofferwagen wieder den Gang hinunter in Richtung Fahrstuhl.
Zuletzt geändert von Der Mentor am Mittwoch 7. November 2007, 17:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Gustaver von Feldess
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Beitrag von Gustaver von Feldess »

"Nun gut dann sehen wir uns in ca. einer Stunde bei mir, was freue ich mich auf ein warmes Bad" Mit diesen Worten und einem milden Lächeln verabschiede ich mich und gebe Adrian dankend einen Gulden.
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Dr. Bernadette von Zobel
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Beitrag von Dr. Bernadette von Zobel »

Bernadette drückt Adrian zwei Gulden in die Hand und nickt den anderen nochmals freundlich zu bevor sie sich auf ihr Zimmer begibt. Als sie grad den ersten Fuss in der Tür hat, dreht sie sich nochmals um und fragt: "Adrian, wäre es vielleicht möglich, dass auch ich ein Bad nehmen könnte?"
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Der Mentor
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Beitrag von Der Mentor »

Der freundliche Angestellte hält kurz inne, lächelt etwas irritiert und meint: "Unsere Zimmer sind alle mit einer Badewanne ausgestattet, insofern wüsste ich nicht was dem im Wege stünde."
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