II. Ein Haus im Grünen

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Piotr Cebulski
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Piotr Cebulski » Samstag 8. November 2014, 16:53

"Ich auch ungern möchte das tun", sagt Piotr rasch und deutet auf sein ramponiertes Gesicht. "Zumindest, wenn wir wollen legen Wert auf einen seriöses Auftreten."

... und wer kann diesem demolierten Lausbubenlächeln etwas abschlagen??
"Wo Gewalt regiert, gibt es nur zwei Parteien. Die eine schreit öffentlich ja, die andere knirscht ingrimmig nein. Wo Freiheit waltet, gibt es tausend Meinungen."

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Dr. David Schmidt
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Sonntag 9. November 2014, 20:10

David ist noch dabei in Gedanken schon den Versuch zu machen den Code zu knacken, aber weit kommt er damit nicht. Es ist fast so als hätte sein Verstand sich in das Schriftstück verbissen und er ist ärgerlich damit noch nicht weiterzukommen. Er muss allerdings seinen Begleitern rechtgeben. Sie sind erstmal hier um mit dem Anwalt zu sprechen. Vielleicht finden sie ja dort einen eindeutigen Schlüssel.

"Ich würde ungern das Gespräch anfangen. Ich würde den Anwalt gerne zunächst einschätzen, ungestört die Umgebung in mich aufnehmen. Gerne kann ich dann einspringen.", meint er dann, seine Meinung zu der Frage schlussendlich kundmachend. Ausserdem hat er etwas scheu, bei dieser Gruppe, die sich ja bis auf Julius schon länger kannte, einfach so das Reden zu übernehmen.
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"Wurde bei einem Freud Kongress weggeschickt, weil ich zu Jung bin." (unbekannt)

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Julius Johnsson
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Montag 10. November 2014, 16:37

"Ich kann das übernehmen" meint Julius schließlich, der gerade etwas aus seiner Manteltasche fingert. Es handelt sich um einen kleinen Fotoapparat. "Ich würde vorschlagen ganz offen mit Herrn Lechner zu sprechen oder soll ich etwas lieber nicht erwähnen?" fragt er in die Runde.
"Und ich würde gerne unauffällig ein Foto von den beiden Herren machen! Wenn sie so stehen bleiben Piotr und sie sich ein Stückchen nach rechts drehen Isaak kann ich wunderbar zwischen ihren Schultern hindurch fotografieren..."

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Piotr Cebulski
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Piotr Cebulski » Montag 10. November 2014, 19:45

Piotr folgt Julius "Regieanweisung" und rückt unauffällig in die gewünschte Position. Auf dessen Frage nach verschweigenswerten Details hin scheint der Pole kurz nachzudenken, doch offenkundig fällt ihm nichts ein und so zuckt er nur unmerklich mit den Achseln.
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Dienstag 11. November 2014, 14:27

Julius knipst gekonnt und unauffällig ein paar Fotos von den Herren, danach verschwindet der Fotoapparat wieder irgendwo zwischen seinen Mantelfalten.
Nach einem weiteren fragenden Blick in die Runde geht er entschlossen auf die Haustür zu und betätigt den schweren gusseisernen Türklopfer.

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Der Mentor
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Der Mentor » Dienstag 11. November 2014, 21:14

Die Klingel hätte es natürlich auch getan, aber so dröhnt eben ein weitaus imposanteres Klopfen durch die Flure und Räume des Herrenhauses. Einige Augenblicke vergehen, dann schwingt die Pforte auf und Julius steht einer Frau um die Vierzig gegenüber - ihrem Äußeren nach zu urteilen wohl die Haushälterin.

Bild

"Sie wünschen?", fragt sie reflexartig, wobei sich ihre Augen in Anbetracht der zahlreichen, nicht gerade unscheinbaren Herrschaften vor ihrer Türe sichtlich weiten. Besonder Piotr wird ausgiebig gemustert und in ihrem Blick stehen zahlreiche unausgesprochene Fragen. Dann sieht sie wieder zu Julius.
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Dienstag 11. November 2014, 22:09

Julius lächelt die Dame an und meint freundlich:
"Einen schönen guten Morgen wünsche ich, Julius Johnsson mein Name. Wir müssen in einer äußerst dringenden Angelegenheit Herrn Lechner sprechen. Bite seien sie so freundlich und fragen ihn, ob er uns empfangen kann."

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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Der Mentor » Mittwoch 12. November 2014, 09:08

Unsicher blinzelt sie zweimal, dann entgegnet sie zögernd: "Herr Lechner fühlt sich derzeit unpässlich, es geht ihm nicht gut. Worum genau geht es denn und wen darf ich anmelden?" Offenkundig hat der Name Julius Johnsson sich bislang noch nicht als universeller Türöffner etabliert.
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Mittwoch 12. November 2014, 23:06

"Es geht um seine Tochter" meint Julius mit leiser und ernster Stimme, eindringlich fährt er fort: "Alles weitere sollten wir lieber drinnen und mit ihm persönlich erörtern."
Mit einem freundlichen Lächeln unterlegt Julius anschließend die folgenden Worte: "Mein Name war Julius Johnsson, aber wir kommen sozusagen im Auftrag von Herrn Seefeld."

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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Der Mentor » Donnerstag 13. November 2014, 08:03

"Ida??", fragt der gute Geist des Hauses Lechner hoffnungsvoll. Herzenswärme und auch Sorge schwingen ebenfalls deutlich in ihrer Stimme mit. Intuitiv macht sie einen halben Schritt auf Julius zu, kurz meint er sogar, sie wolle ihn aufgeregt bei den Schultern fassen, um aus ihm herauszuschütteln, was er weiß.

Der Name "Seefeld" zeigt eine ähnliche Wirkung:
"Ohh, Sie sind Freunde des Hautmanns? Aber warum haben Sie das denn nicht gleich gesagt??" Sofort tritt die hochgewachsene Frau beiseite und bedeutet euch, hereinzukommen. "Ich wusste ja nicht, ob nochmal jemand vorbei kommt." Während sie so plaudert, füllt sich der Eingangsbereich zusehens, so dass es bald etwas eng zu werden droht. "Ach herrje, entschuldigen sie, Herr Johnsson, ich bin ganz durcheinander. Folgen Sie mir doch in den Salon, meine Herren ... möchten Sie etwas trinken? Oder essen? Oder möchten die Herrschaften sich vielleicht gleich das Zimmer ansehen?" Auf halben Weg durch den Durchgang zum angrenzenden Salon bleibt sie erneut stehen und schaut fragend in die Runde.

Wie unbehaglich sie die beiden Worte betont hat - "das Zimmer".
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Donnerstag 13. November 2014, 16:04

Julius lehnt die Nahrungsangebote mit einem freundlichen Kopfschütteln ab, bejaht aber mit den Worten "Das wäre gut" das ominöse Zimmer ansehen zu wollen.
"Zunächst aber" fährt er fort, "sollten wir mit Herrn Lechner sprechen."

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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Der Mentor » Donnerstag 13. November 2014, 20:30

"Oh, sicherlich!", erwidert die Haushälterin und sieht fragend in die Herrenrunde. Sofern noch jemand anders etwas zu Essen oder Trinken haben möchte, wird sie den Wünschen eifrig Folge leisten, ansonsten verschwindet sie für einige Minuten in den Winkeln der Villa.

Bei ihrer Rückkehr trägt die Dame ungeachtet der vorherigen "Bestellungen" in jedem Fall ein Tablett mit einer Wasserkaraffe und fünf Kristallgläsern darauf herein. Mit sorgenvoller Miene stellt sie alles auf einem niedrigen Beistelltisch ab und beginnt damit, vorsorglich zwei Gläser zu füllen:
"Herrn Lechner geht es wirklich nicht gut, er hat tief und fest geschlafen, als ich gerade bei ihm war. Idas Verschwinden hat ihn sehr getroffen, müssen sie wissen. Uns alle! Und er nimmt auch starke Medikamente, so dass er derzeit öfters wirr daher redet."

Wieder klingen ihre Worte warmherzig und von aufrichtiger Sorge getragen.

"Ich würde daher vorschlagen, dass Sie vielleicht nicht alle mit hinein kommen. Ich kann den anderen ja währenddessen bereits das Zimmer zeigen?", schlägt sie etwas unsicher vor.
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Julius Johnsson » Freitag 14. November 2014, 17:00

"Eine hervorragende Idee" bestätigt Julius kopfnickend.
"Will denn von Ihnen noch jemand mit hinein kommen?" fragt er daraufhin die umstehenden Herren.

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Dr. David Schmidt
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Samstag 15. November 2014, 16:03

David hätte am Liebsten sofort das Zimmer von Ida begutachtet, aber so denkt er sich, es ist sicher besser auch einen Blick auf Herrn Lechner zu begleiten. Er möchte sich auf jeden Fall ein Bild des Mannes machen und wer, wenn nicht er konnte Sinn hinter dessen wirren Worten finden.

"Ich würde sie gerne zu Herrn Lechner begleiten!", meint er deshalb.
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Re: II. Ein Haus im Grünen

Beitrag von Piotr Cebulski » Samstag 15. November 2014, 20:50

"Dann wir werden uns schon einmal in diesem Zimmer umsehen", erklärt Piotr und zupft Gustaver am Ärmel, um diesem zu signalisieren, dann er gemeint ist.
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