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Gustaver von Feldess
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Beitrag von Gustaver von Feldess » Freitag 5. Juni 2015, 18:35

Kaum hat das weitaus exquisitere Fahrzeug des Filmemachers das Grunewald'sche Villenviertel passiert - einige Minuten braucht es, bis sich Gustaver an den schnieken Armaturen und Accessoires satt gesehen, den Beifahrersitz in die richtige Position gebracht und ausgiebig das Autoradio bestaunt hat - dann lenkt der Detektiv das Gespräch auf die berufliche Tätigkeit seines Fahrers. "Ick hab ja all ihre Filme jesehen!", platzt es vergleichsweise begeistert aus ihm heraus. "Besonders den letzten, den fand ick richtig jut! Hab zwar nicht so viel Zeit um ins Kino zu gehen, aber den musste ick mir einfach auf Leinwand ansehen ..." Vor lauter Eifer vergisst er auch die letzten Reste der deutschen Hochsprache und schaut den Pfundskerl neben sich aus interessierten Augen an, die begierig um weitere Details rund um dessen Arbeit buhlen.

So langsam ist auch die Heizung angelaufen und die vormals kristallinen Atemwölkchen verflüchtigen sich im warmen Luftstrom von unterhalb der Mittelkonsole. In Kombination mit der strahlenden Sonne außerhalb könnte man leicht der Illusion erliegen, es wäre bereits Frühling.
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Julius Johnsson
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Montag 8. Juni 2015, 15:05

Bevor Julius in den Wagen steigt wirft er einen letzten skeptischen Blick auf die beiden Herren auf der Bank. Wie lange saßen sie nun schon da? Er hätte dem Jungen an der Hecke den Auftrag geben sollen, sie zu beobachten, verdammt! Während der Fahrt, nimmt er sich vor, wird er nach etwaigen Verfolgern Ausschau halten.
Seufzend lässt sich Julius anschließend in den bequemen Fahrersitz fallen und startet den Motor. Beim Losfahren versucht er noch im Rückspiegel einen letzten Blick auf die beiden Männer zu erhaschen.

Die Komplimente Gustavers freuen Julius sehr, gab es doch immer mehr als genug Kritiker.
„Vielen Dank für die Blumen! Freut mich wenns Ihnen gefallen hat! Meinen sie „Die unglaubliche Vervielfachung? Da hatte ich auf jeden Fall meine wahre Freude dran!“ erwidert Julius.
„Wie wäre es im Übrigen wenn wir ins Du übergehen, immerhin ermitteln wir ja nun zusammen ?!“ fragt Julius anschließend und ihm wird bei diesen Worten wieder einmal bewusst dass ihre Erlebnisse genau der Stoff waren, aus dem Filme gemacht wurden.

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Gustaver von Feldess
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Gustaver von Feldess » Dienstag 9. Juni 2015, 12:06

"Ja, jenau!", bestätigt von Feldess den Filmtitel. "Irre Jeschichte!" Das angebotene "Du" nimmt er gerne an, ohne weitere Fragen zu Julius' Hintergrund oder dessen Verbindung zu den übrigen Herren zu stellen. Etwas merkwürdig in Anbetracht seiner bisher sonst so scharfsinnigen und kritisch-hinterfragenden Art.

Stattdessen lässt er lieber noch einige Szene aus Johnssons Filmen verbal Revue passieren und erfreut sich, sofern sein Gegenüber dazu Anekdoten und Hintergründe vom Dreh beizusteuern hat.
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Dienstag 9. Juni 2015, 12:10

Kurz nach zwölf erreicht Julius' Wagen den Alexanderplatz. Bis ihr in einer nahen Seitenstraße einen Parkplatz gefunden habt, ist es 12:10 Uhr. Der Platz ist, wie ihr im Vorbeifahren bereits sehen konntet, gewohnt stark belebt und es herrscht reges Kommen und Gehen.

Mehr oder weniger behände verlasst ihr schließlich den Wagen, nachdem Julius den schnurrenden Ottomotor fachgerecht abgestellt hat. Der "Alex" liegt noch außer Sicht um die nächste Straßenecke.
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Donnerstag 11. Juni 2015, 16:29

Mit leichem Unbehagen verlässte Julius sein Automobil und meint zu Gustaver: "Wir sollten die Augen nach diesen Kriegsveteranen offen halten! Haben sie übrigens eine Idee wie wir bei der Befragung vorgehen sollen?"

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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Gustaver von Feldess » Freitag 12. Juni 2015, 06:19

"Du", korrigiert Gustaver nickend die noch ungewohnte Anrede und sieht sich um. Mit langen Schritten überquert er die Seitenstraße, wohl darauf achtend, keinem Automobil versehentlich vor den Kühlergrill zu laufen. "Ick denke, dit Reden übernimmst besser du, ick hab ja nur die Hälfte mitjekriegt. Ick halte mal lieber die Augen offen derweil."
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Freitag 12. Juni 2015, 06:36

Ohne Mühen erreicht das Duo den "Alex" - augenscheinlich ein Tummelplatz für Menschen sämtlicher Schichten und Altersgruppen: Natürlich gibt es hier zwischen all den Handwerkern, Müttern, Kindern, Geschäftsmännern, Bediensteten und Jugendlichen auch Bettler, Kriegsveteranen und zwielichtig aussehendes Gesindel. Vereinzelt oder in Grüppchen drücken sie sich nutzlos in der Gegend herum, rauchen, trinken, palavern oder werfen den Passanten undurchsichtige Blicke zu.

Vor dem Hintergrund eurer bisherigen Erlebnisse dürfte also zumindest Julius Anlass zu einem mulmigen Gefühl in der Magengegend gegeben sein, auch wenn niemand auffällig euch ins Visier nimmt oder gar anspricht. Menschenmengen und dichtes Gedränge haben mittlerweile einfach einen ganz anderen Geschmack - ein Gefühl des Ausgeliefertseins und der Bedrohung.

Gustaver, frei von solchen Erfahrungen, wendet sich unbefangen und unverzüglich der Suche nach dem "dicken Sepp" zu: Zwischen den anderen Passanten hindurch drängend überquert ihr den Platz, einmal von rechts nach links und dann nochmal vor vorne nach hinten, um in dem Wirrwarr aus geschäftigen Leibern, Hüten, Mänteln und aufsteigenden Qualmsäulen auch ja nichts zu übersehen.

Einen Schuhputzer entdeckt ihr zwar, doch ist der Knabe mit der Baskenmütze und den Segelohren in keinster Weise dick, eher unterernährt. Schätzungsweise 16 Lenze vielleicht, kniet er vor einem feinen Herren, welcher wiederum Zeitung lesend auf einem Holzschemel Platz genommen hat, und wichst dessen schwarze Schuhe mit einem Lappen auf Hochglanz. Zwei noch jüngere Burschen sitzen wenige Meter dahinter auf dem kalten Steinboden und spielen mäßig enthusiastisch mit einer Glasmurmel.
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Samstag 13. Juni 2015, 16:16

In der Tat fühlt sich Julius in der Menschenmenge unwohl, es war unmöglich alle Personen auch nur im näheren Umkreis im Auge zu behalten, jederzeit konnte sich jemand heranwagen. Auch die kleineren Rempeleien die zu so einem belebten Platz dazu gehörten versetzen Julius immer wieder einen kleinen Schrecken. Er ist jedoch darauf bedacht seine Gefühle nicht nach aussen zu tragen, gab es doch immer wieder Individuen die eine solche menschliche Schwäche geradezu riechen konnten und anschließend versuchten daraus Profit zu schlagen.
Als Julius schließlich den jungen Schuhputzer entdeckt tritt er an ihn heran und fragt, mit halbem Blick auch die spielenden Jungen streifend, möglichst unverfänglich
: "Ist der Sepp heute nicht hier?"

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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Samstag 13. Juni 2015, 17:58

Der Junge schaut auf und ein Blick begegnet Julius', wie er aus dem Lehrbuch für halbstarke Schlitzohren stammen könnte. "Sitzt vor Ihnen! Nen Augenblick bitte, der Herr!", entgegnet er keck und gibt dem Herrenschuh auf dem kleinen Bänkchen vor sich noch einen letzten Schliff. Die anderen beiden Jungen mustern Julius und Gustaver neugierig, wenden sich dann aber wieder ihrem Spielzeug zu.

"So der Herr, so jut wie neu! Dit macht dann acht Mark, wenn's Recht ist? Ohh, ein Zehner, danke der Herr, dit is aber wirklich großzügig ... und beste Grüße an die Frau Jemahlin!", lässt er erfolgreich und routiniert das Marketing-Tonband rattern.

Als der Kunde in der Menge verschwunden ist, wendet er sich erneut Julius zu:
"So der Herr, einmal Schuhe putzen? Nehmen se Platz, nehmen se Platz!"

Bild
Der 'dicke Sepp'
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Samstag 13. Juni 2015, 21:21

So so, der dicke Sepp war also wohl eher ein ironischer Spitzname, denkt sich Julius bei sich.
"Ja, die habens wirklich nötig" bestätigt er dem Jungen seine Frage mit einem Blick auf seine ob der vergangenen Ereignisse in der Tat arg verdreckten Treter. Ans Schuheputzen hatte er heute morgen nicht mehr gedacht. Vor allem aber denkt er sich, dass er als zahlender Kunde wohl mehr Erfolgsaussichten bei seine Fragen haben würde und nimmt Platz.
Mit einem Grinsen im Gesicht fragt Julius daraufhin:
"Wer hat Dir denn den Spitznamen verpasst?"

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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Sonntag 14. Juni 2015, 10:06

Sepp greift zur Wurzelbürste und verpasst Julius' Schuhen zunächst eine Grobreinigung. "Ach Sie haben schon vom 'dicken Sepp' jehört?", fragt er und schaut auf. "Ick hoffe doch nur Jutes?" Ein selbstgefälliges Grinsen folgt. "Den Namen hab ick natürlich, weil ick so dick im Jeschäft bin!", erklärt er schließlich mit stolz geschwollener Hühnerbrust und irgendwie beschleicht Julius das Gefühl, dass Schuhe putzen mitnichten die einzige Einnahmequelle des Halbstarken darstellt.
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Sonntag 14. Juni 2015, 18:28

"Ja, hab schon von Dir gehört"
antwortet Julius und fährt mit leiser Stimme fort:
"und deshalb bin ich auch hier, Du hast uns"
dabei deutet er kurz mit einem Kopfnicken in Richtung Gustaver
"nämlich schon sehr geholfen. Wir arbeiten für Herrn Lechner und suchen seine verschwundene Tochter Ida."

Julius beschließt hier mit offenen Karten zu spielen, damit der Junge sie nicht für Männer der Gegenseite hält. Auch will er mit seiner dankenden Bemerkung klarstellen, dass er ihm wohlgesonnen ist. Nichtsdestotrotz versucht Julius auch die verborgenen Gedanken seines Gegenüber zu ergründen.

[Psychologie: 48 drunter (02 gewürfelt)]

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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Sonntag 14. Juni 2015, 19:53

Der Blick, den Sepp Gustaver zuwirft, lässt Rückschlüsse auf das Anspringen einens uralten Instinktes zu, mit dem Kleinkriminelle stets den langen Arm des Gesetzes zu wittern versuchen. Von Feldess jedoch hat sein Pokerface aufgesetzt und lächelt dem Burschen möglichst arglos, wenn auch nicht sonderlich herzlich zu.

"Ida Lechner?", fragt der Schuhputzer dann wieder mit wechselndem Blick auf Julius und dessen Schuhwerk. "Kann jut sein, dit icke den Namen schon mal irjendwo jehört hab. Dit kommt janz drauf an ... ick hör so viele Namen", flötet er wie die Unschuld vom Lande. "Und mein Jedächtnis ist manchmal soo schlecht, der Herr!"

Man braucht kein Psychologe zu sein, um zu erahnen, dass der Junge gewillt ist, Informationen gegen bare Münze zu tauschen.
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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Julius Johnsson » Montag 15. Juni 2015, 00:10

"Ist klar" meint Julius "kommt aber natürlich auch drauf an wie gut Du uns weiterhelfen kannst. Ich sag mal ein Trinkgeld zwischen 20 und 50 Mark sind schon drin!"

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Re: V. Berlin, Alexanderplatz

Beitrag von Der Mentor » Montag 15. Juni 2015, 08:37

Kurz wägt der dicke Sepp Gier gegen Nutzen ab - "Dit hilft - jetzt erinner ick mich wieder!" - dann legt er seine Schuhbürste beiseite, fischt eine selbstgedrehte Zigarette hinter dem Ohr hervor und zündet sich diese an. Qualmend und in gedämpftem Tonfall fährt er fort: "Also, da is diese Flitzpiepe, 'n Järtner oder so, komische Type, wa? Der kam jetzt schon 'n paar Mal hier vorbei, immer mit irjendwelchen Aufträgen und Briefen für diese Ida Lechner. Wir, also meine Jungs hier, sollten ihr die dann überbringen. Dit war ihm janz wichtig! Dit letzte Mal war der erst vor ner Stunde oder so hier, schon wieder mit nem Brief ..." Der Schuhputzer lüftet diskret und mit dem Pathos eines Mafiabosses die eine Seite seiner Jacke und gewährt Julius einen kurzen Blick auf das weitere Kuvert in seiner Innentasche.
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