VII. Fäden spinnen

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Isaak Silbermann
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Isaak Silbermann » Freitag 4. September 2015, 14:11

Als eine Pause während des Gesprächs entsteht, ist das brummelige Knurren von Isaaks Magen kaum noch zu überhören. Der Friseur legt unverzüglich seine rechte Handfläche auf Höhe des grummelnden Organs, um dieses zu beruhigen und ihm zu signalisieren, dass es wahrgenommen wurde. Ein peinlich-berührtes Lächeln legt sich in sein Gesicht, während er sich in der Runde umsieht: "Das Frühstück ist nun schon eine Weile her, meint ihr nicht auch? Also ich brauche nun wirklich etwas Energie, um diesen aufreibenden und anstrengenden Gedankengängen und Ereignissen überhaupt noch folgen zu können." Große Augen, die nach Bestätigung lechzen, blicken umher und bleiben schließlich - offensichtlichen Grundes - eine ganze Weile an Julius haften."Ich schlage vor, wir fahren zum Zeitungsarchiv, Piotr", fährt er dann fort, "ich fahre Dich! Dort in der Nähe kann man bestimmt auch noch irgendetwas Essbares zu sich nehmen, oder? Will noch jemand von Euch mit? Danach könnten wir uns am Internat treffen und eventuell dazugewonnene Fakten austauschen."

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Piotr Cebulski
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Piotr Cebulski » Freitag 4. September 2015, 16:58

Nachdem Piotr erkennt, dass Isaak offenkundig zu sehr von seinem knurrenden Magen abgelenkt ist, um auf Julius' Frage einzugehen, meint er: "Also ich durchaus kann vollziehen, was Sie haben gesagt. Es wirklich scheint, als sei Herr Lechner harmlos, weswegen Herr Rendel dann vermutlich der "böse Vater" ist, vor dem Ida in den Briefen gewarnt wurde. Warum nun geschrieben wird, dass dieser Vater sich befindet in Ida, ich allerdings überhaupt nicht verstehe. Sie meinen wirklich, der Geist eines Menschen kann Besitz ergreifen von einem anderen??"

Unsicher blinzelnd nimmt er den letzten Brief erneut zur Hand und liest darin, wobei er sich nachdenklich den Schnurrbart streicht.
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Dr. David Schmidt
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Samstag 5. September 2015, 21:44

"Ich glaube auch, dass Herr Lechner keine besondere Rolle in dieser Geschichte hat, wenn ja dann offensichtlich als Opfer. Über Herrn Rendell wissen wir noch nichts, aber ich glaube auch, dass er der Vater in den Briefen ist", meint David an Julius gewendet.

Er selber ist auch hungrig und natürlich auch müde, aber durch seinen Beruf hat er in beiden Bereichen eine höhere Toleranzschwelle als andere. Nun da es aber darum geht bald doch etwas zum Essen zu bekommen meint er
, "Ich würde auch gerne mitkommen, sowohl zum Essen als auch für die Archivrecherche."
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Gustaver von Feldess » Sonntag 6. September 2015, 10:31

"Na dann ruft mich mal an, wenn ihr was Neues rausgefunden habt", meint Gustaver nickend zu dem bisherigen Plan. "Julius und ich haben schon gegessen und ich hab hier auch noch was zu tun. Leider." Die zwei Herren sind also mittlerweile "per du".

"Vielleicht krieg ick ja auch in der Zwischenzeit noch was raus wegen dem Rendel - muss mal noch ein paar Leute anrufen, wa?", schließt er und ergänzt auf etwaige fragende Blicke hin: "Alte Polizeikontakte ..."
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Julius Johnsson » Sonntag 20. September 2015, 18:15

Julius antwortet Piotr: "Von Glauben kann hier keine Rede sein, wie gesagt waren meine Ausführungen losgelöst von meinen eigenen Realitätvorstellungen. Ich wollte einfach mal sehen, zu welchen Schlussfolgerungen man so gelangt. Glauben kann ich das alles noch eben so wenig wie ich eine vernünftige Erklärung dafür habe."

Die knurrenden Mägen der Herren sind auch Julius nicht entgangen. "Ach, gegen eine zweite Mahlzeit hätte ich auch nichts einzuwenden" bemerkt er grinsend und fährt dann fort: "Zum Archiv würde ich aber auch gerne mit, also schlage ich vor dass wir das alles gemeinsam erledigen!"
Was er dabei nicht sagt ist, dass er diesen Vorschlag auch aus Sicherheitsbedenken äußert.

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Dr. David Schmidt
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Dienstag 22. September 2015, 11:58

"Gut, dann sollten wir aber nun wirklich langsam etwas zu essen besorgen und dann weiter im Archiv stöbern.", meint David, "wir sollten diesen Tag wirklich noch gut ausnützen, denn ich würde ungern auch morgen im "Krankenstand" sein".
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Der Mentor
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Der Mentor » Dienstag 22. September 2015, 18:12

Nachdem ein Plan gefasst ist, verlasst ihr um kurz nach halb drei die Detektei von Feldess. Piotr passt mühelos mit in Julius großzügiges Automobil, so dass ihr diesmal mit nur einem Vehikel auskommt.

Auf dem Weg durch die Innenstadt erklärt der polnische Journalist noch einmal, dass mit "Archiv" die alten Zeitungsbestände des "Vorwärts" in der Lindenstraße 3 gemeint sind. Da es noch kein zentrales Zeitungsarchiv in Berlin gibt, ist dies kein öffentlich zugänglicher Ort - doch der einzige, der euch zur Verfügung steht (zumindest, sofern ihr nicht Zugang zu den vergleichbaren Kellerräumen anderer Printmedien habt).

Nach einer nicht sonderlichen langen Fahrt erreicht ihr den Stadtteil Kreuzberg und Julius parkt seinen Wagen auf Piotrs Bitte hin in der Seitenstraße des Verlagsgebäudes. Auf den letzten paarhundert Metern bis dorthin seht ihr mehrere Restaurants und Cafés, die mal mehr, mal weniger zum Verweilen einladen.
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Piotr Cebulski » Dienstag 22. September 2015, 18:15

"Ich gerne würde benutzen den Seiteneingang", erklärt der Pole, welcher ein wenig unruhig wirkt - beinahe wie ein schulschwänzender Pennäler. "Ich ungern möchte begegnen meinem Chefredakteur!"

Seufzend öffnet er die Autotür und steigt aus. Nachdem ihm der Rest gefolgt ist, fragt er: "Ihr wollt gehen in welches Lokal? Ich euch dann suche am besten dort auf, wenn ich hier bin fertig."

Fragende Augen schauen von einem zum anderen.
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Isaak Silbermann » Sonntag 27. September 2015, 18:59

Es wirkt fast, als würde Isaak Piotr ein wenig beruhigen wollen, indem er dem gezeichneten Journalisten auf die Schulter klopft: "Dann gib mal gut acht, dass Du seinen Weg nicht kreuzt."
Suchende und prüfende Blicke gleiten durch die Fensterscheiben des Gefährts, bevor die Augen des Friseurs an einem bestimmten Gasthaus haften bleiben. "Wir werden uns dort niederlassen", Isaak deutet auf das Restaurant, welches direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit großen Tafeln für das kulinarische Angebot des Tages wirbt, "sofern Sie beide auch einverstanden sind?" Seine Worte richten sich an David und Julius, während Isaak gedanklich allerdings schon den Sauerbraten mit Knödeln serviert bekommt, der in geschwungenen Lettern vielversprechend beworben wird.

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Dr. David Schmidt
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Samstag 3. Oktober 2015, 21:17

Das Restaurant sah auf jeden Fall einladend aus, findet auch der hungrige Magen von David, "Ja gut, dann werden wir dort warten!", meint er dann. Ihm ist durchaus bewusst in welcher Zwicklage sich Piotr nun befindet. Nicht auszudenken, wenn er nun wirklich einem Vorgesetzten begegnen würde. Allerdings hatte er mit seiner lädierten Nase auf jeden Fall den Krankenstand am allermeisten verdient.
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Der Mentor » Montag 5. Oktober 2015, 11:59

Somit ist es entschieden, die Gruppe trennt sich und während die einen im "Max und Moritz" ihre knurrenden Mägen besänftigen, verschwindet der andere hungrig im besagten Archiv.

Das von Isaak erwählte Lokal entpuppt sich als moderat gefüllte Bierpinte mit kleiner Speisekarte. Das Essen ist nichtsdestotrotz gar nicht übel und erfreulich preiswert. Euer Umfeld besteht aus mehreren Gewohnheitstrinkern an der Theke, wenigen Speisegästen und einer Doppelkopf spielenden Altherrenrunde an einem großen Ecktisch. Die Zeit verstreicht und nachdem die Kellnerin irgendwann eure Teller abgeräumt hat, dauert es noch einmal gute anderthalb Stunden, bis Herr Cebulski endlich wieder auftaucht. Draußen wird es derweil allmählich dunkel, die nikotinbeschlagene Wanduhr über der Eingangstür zeigt 17:11 Uhr.

Man sieht dem Polen direkt auf den ersten Blick an, dass er etwas herausgefunden hat. Entsprechend fahrig bestellt er rasch eine Limonade und das Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat, dann zückt einen eng beschriebenen Schmierzettel aus der Innentasche seiner Winterjacke.
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Piotr Cebulski » Montag 5. Oktober 2015, 12:01

"Sie entschuldigen bitte, dass ich habe gebraucht derart lange, aber ich konnte herausfinden so einiges über Herrn Rendel, den Unfall und das Internat", setzt er seinen gedämpften Redeschwall an. "Ich zuerst habe gesucht nach dem Datum des Unglücks und neueren Berichten über das Internat, danach ich habe recherchiert über Herrn Rendel. Zur Klarheit ich dennoch werde berichten in der chronologischen Reihenfolge."

"Also ... das erste Mal der Name Rendel taucht auf in den 1890ern", gibt er anhand des Gekrakels auf seinem Zettel wieder. "Ein wohlhabender Privatier, Kunst- & Antiquitätensammler er war und verkehrte in den gehobenen Berliner Kreisen. Woher sein Vermögen stammte ich nicht konnte herausfinden, aber er soll besessen haben eine eindrucksvolle Sammlung ägyptischer Antiquitäten. Ah ja, danke sehr!", sagt er nimmt sein Getränk in Empfang, um sogleich gierig davon zu trinken. "Nunja, das nächste ist dann die Geburt seiner Tochter Mathilde in Jahr 1900. Dazu anlässlich er nämlich ließ feierlich verkünden, dass er wolle eröffnen ein Internat für höhere Töchter der Gesellschaft am Ufer des Tegeler Sees." Das ist nicht allzu weit entfernt von der Privatklinik von Zobel, wie David weiß.

"Danach es gab mehrere Artikel in Verlauf der nächsten Monate über den Bau des Hauses, die Einweihung mit Prominenz und den Einzug der ersten Schülerinnen. Außerdem es gab ein Interview, in dem Herr Rendel berichtet, dass er selber hat entworfen das Gebäude und dass - ich das fand sehr komisch - er sagte "die unkonventionelle Anordnung der Zimmer und Gänge würde unterstützten den Zauber seines Hauses". Oh, das Essen!"

Nachdem das Schnitzel serviert wurde, entfaltet sich ein Wechselspiel aus Berichten, Kauen, Brummen, Trinken und Schlucken:
"Dann später es gab einen Bericht darüber, dass Mathilde nun besucht das Internat ... das war 1909 ... und dann in 1917 es wurde geschrieben über das Feuer. Der Artikel allerdings war wenig ergiebig, ich fast glaube, dass der Kollege wurde genötigt zur Zensur. Da nur stand, dass es im Rahmen einer Feier kam zu einem Feuer und alle Gäste wurden verletzt. Mathilde Rendel dabei wurde apathisch und Herr Rendel starb in den Flammen.

Was meinen Verdacht stützt: ich wenige Wochen später fand noch eine Randnotiz über eine Erzieherin namens Agnes Buzkow, die zu zwei Monaten Beugehaft wurde verurteilt, weil sie trotz richterlicher Anordnung nicht hörte damit auf "schmähliche Unwahrheiten und Anschuldigungen über diese Nacht zu verbreiten". Das doch ist verdächtig, oder nicht?"

"Jedenfalls - mehr ich konnte nicht finden zu den Ereignissen"
, schließt er und einige Schlücke und Bissen geben Gelegenheit, die zahlreichen neuen Informationen zu verdauen und dazu Stellung zu beziehen.
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Dienstag 6. Oktober 2015, 20:18

David hat aufmerksam zugehört- das vervollständigte das Bild etwas, beantwortete aber dennoch nicht ihre Fragen, aber darauf gab es sicherlich keine Antworten in Zeitungen. "Hmm, ja sehr verdächtigt, ob diese Agnes Buzkow noch in Berlin lebt?", fragt er dann einfach so.
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Julius Johnsson
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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Julius Johnsson » Freitag 9. Oktober 2015, 00:39

Julius akzeptiert widerspruchslos die Wahl des Lokals und lässt sich seine angeblich zweite Mahlzeit schmecken. Denn in seinen Augen stellte diese mickrige Bratwurst vom Markt doch wohl kaum eine Mahlzeit dar.
Aufmerksam und neugierig lauscht er anschliessend Piotrs Erläuterungen und pflichtet Dr. Schmidt bei:
"Haben Sie vielleicht noch etwas über diese Erzieherin heraus gefunden?"
Nach einer kurzen Pause fügt er an: "Und interessant dass Rendell ägyptische Antiqitäten besaß, da musste ich gleich an die seltsamen Zeichnungen im Hause Lechner denken."

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Re: VII. Fäden spinnen

Beitrag von Dr. David Schmidt » Sonntag 18. Oktober 2015, 14:13

David merkt kurz auf und beantwortet seine Frage dann selbst, "Wahrscheinlich lebt sie noch in Berlin!" Die Müdigkeit und das Essen hatten in etwas schläfrig werden lassen und sein Geist war einen Moment lang abgeglitten, ohne jedoch das Problem aus den Augen zu verlieren: Ein weißes Laken das glatt gestrichen wurde- die Stimme des Kollegen in St. Matthäus, die Frau Buzkow bittet Sr. Ignatia zu holen. "Die Frau, die in der Anstalt die Betten gemacht hat, heißt auch Buzkow und sie war in Frl. Matthildes Zimmer. Vielleicht nur ein Zufall, aber auf jeden Fall interessant", meint er dann noch.
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